4K Monitor Test 2014 / 2015

Die neusten Tests

Die große Anzahl an verschiedenen 4K Monitoren führt dazu, dass viele Kunden nicht wissen welchen sie kaufen sollen. Das nächste Problem: Viele Beschreibungen und Datenblätter sind sehr technisch geschrieben und somit für den normalen Käufer unverständlich. Er stellt sich dann Fragen wie: Was ist eigentlich 4K? Was ist der Unterschied zwischen 4K und Ultra HD? Was ist eigentlich ein Panel usw. Wir von 4k-monitor-test.com haben es uns zur Aufgabe gemacht licht in das Dunkel des Gerätedschungels zu geben. Wir hoffen dass unsere 4K Monitor Tests helfen die richtige Kaufentscheidung zu treffen! Unser oberstes Ziel: Ihnen eine professionielle 4K Monitor Kaufberatung zu geben!

4K Monitor Test – Was ist eigentlich 4K?

Das Kürzel 4K steht wirklich ganz simpel für das Vierfache. Denn die 4K-Auflösung ist lediglich die vierfache Full-HD-Auflösung. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die ITU (International Telecommunications Union) hat festgelegt, dass ein Bildschirm mit der Kennzeichnung „4k“ mindestens eine Auflösung von 3840x2160 Pixeln haben muss. Dies entspricht der doppelten Full-HD-Auflösung. Per Definition wäre das aber lediglich 2K. Diese Auflösung wird auch 2160p/i, QFHD oder UHD genannt. Da die Auflösung ungefähr 4000x2000 entspricht wird es auch 4k2k genannt. Generell müssen mindestens 8 Millionen Pixel vorhanden sein und dies ist der Fall und eben auch das Vierfache von FullHD. Zusätzlich müssen die 4K Monitore über eine neue Anschlussmöglichkeit verfügen – der alte HDMI-Anschluss ist nicht mehr ausreichend. Um diese hohen Übertragungsraten gewährleisten zu können muss mindestens HDMI 2.0 oder ein DisplayPort vorhanden sein. Eine gute Quelle dazu: Wikipedia

Was ist nun eigentlich der Unterschied zwischen 4K, UHD und Ultra HD? Ganz einfach: Es gibt keinen alle drei Bezeichnungen stehen für Bildschirme mit der vierfachen Full HD Auflösung.

Was für einer Bildschirmauflösung braucht man?

Generell werden bestimmte Seitenverhältnisse gar nicht mehr verwendet. Früher waren 5:4- oder 4:3-Formate üblich. Erst seit einem Jahrzehnt haben sich andere Formate wie das 16:9- oder 16:10-Format durchgesetzt. Es gibt auch schon einen nächsten Schritt: Es ist heutzutage schon möglich Monitore im Format 21:9 zu kaufen. Dies ist das Ultra Wide Format das auch im Kino eingesetzt wird.

Das Format eines Monitors zusammen mit der Display-Größe bestimmt die optimale Auflösung. Üblich ist heute das Format 16:9. Generell ist jeder Monitor für eine bestimmte Auflösung optimiert – diese Auflösung wird auch native Auflösung genannt. Diese sollte im Normalfall auch verwendet werden. Sie entspricht immer dem Seitenverhältnis des Monitors und unterscheidet sich lediglich in der Pixeldichte. So kann ein 16:9 Monitor die Full-HD-Auflösung (1920x1080) haben oder eben die Ultra HD Auflösung wie sie bei 4K Monitoren üblich ist. Zusammenfassend: Es sollte die native Auflösung des Monitors verwendet werden.

Welche Helligkeit ist optimal?

Der Wert der Helligkeit wird generell in Candela angegeben. Dieser Wert steht für die Lichtstärke eines Objekts. Auch bei Ultra HD oder UHD Monitoren wird diese Einheit verwendet kombiniert mit den Quadratmetern somit die Candela pro Quadratmeter somit kurz cd/m². Moderne 4K Monitore haben mindestens eine Helligkeit von 300 cd/m² - auch 400 oder mehr ist möglich. Es empfiehlt sich Bildschirme mit einer hohen Helligkeit zu kaufen – dunkler kann er leicht gestellt werden – heller jedoch nicht. Auch sind die Herstellerangaben oft nicht wirklich nach an gemessenen wahren Werten. Außerdem sollte die Ausleuchtung des Monitors gleichmäßig sein. Es sollte überall vor allem auch an den Ecken gleich hell sein.

Was ist der Betrachtungswinkel? Wann ist er gut?

Der Blickwinkel ist der Winkel mit dem man auf die Oberfläche eines 4K Monitors blickt. Viele kennen das Problem: Schaut man von der Seite auf einen Bildschirm ist wenig bis gar nichts zu erkennen oder das Bild wird sehr dunkel. Angegeben wird der Betrachtungswinkel mit H und V – was für den horizontalen und vertikalen Blickwinkel steht. Desto höher diese Werte sind desto „schräger“ kann man auf den Bildschirm schauen und noch etwas erkennen. Üblich sind bei 4K Monitoren ca. 170°.

Da sich viele Kunden diese Werte nicht vorstellen können oder sie sehr technisch sind empfiehlt es sich ein genaues Bild des Monitors im Laden zu machen. Viele große Fachmärkte führen sehr viele verschiedene Modelle und man kann sich die verschiedenen Blickwinkel anschauen.

Display Port, DVI und HDMI

Die fast ausgestorbene Anschlusstechnik VGA überträgt analoge Signale zwischen Monitor und Grafikkarte, die dann in digitale umgewandelt werden müssen. Der nächste technische Fortschritt war der DVI Anschluss, der sofort digitale Signale überträgt, die nicht mehr umgewandelt werden müssen. Diese Umrechnung geht nämlich zu Laste der Bildqualität. Für die verbreitete Full HD Qualität reicht ein DVI-Anschluss aber nicht aus. Dafür muss mindestens ein HDMI-Anschluss mit hohen Übertragungsraten vorhanden sein. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface und ist die Weiterentwicklung von HDMI. Der größte Vorteil: HDMI überträgt sowohl Audio- als auch Videosignale – dies konnte bisher keine Technologie. Wohl deshalb hat sich die HDMI-Technik großflächig in der Unterhaltungsindustrie von Spielekonsolen über Fernseher bis hin zu Bildschirmen durchgesetzt.

Da 4K Auflösungen sehr hohe Übertragungsraten benötigen reicht ein HDMI-Stecker nicht mehr aus. Es muss entweder die neue Entwicklung HDMI 2.0 zum Einsatz kommen oder der neu entwickelte DisplayPort. Bereits 2007 wurde dieser Standard eingeführt und 2010 auf DisplayPort 1.2 erweitert. Diese Version unterstützt alle 4K Formate und die Neuentwicklung DisplayPort 1.3 steht auch schon in den Startlöchern. Diese wird auch eine 8K-Auflösung bedienen können.

Was kosten 4K Monitore?

4K-Monitore wurden erst Ende 2013 marktreif und eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren sie extrem teuer. Ein UHD Monitor kostete damals mindestens 3.000€ oder mehr. Inzwischen werden die Modelle auch billiger. Es gibt Mittelklasse-Modelle für 1.000€ und auch schon Einsteigermodelle für ca. 500€. Natürlich steigen die Preise je nach verwendetem Panel und der Größe des Bildschirms. So variieren die Preise massiv zwischen 21, 23, 32 Zoll und größer.

Was unterscheidet LED und LCD?

Beim Kauf eines neuen Ultra HD Monitors steht man vor der entscheidende Frage: LCD oder LED? Der Begriff LCD stammt aus dem Englischen („Liquid Crystal Display“). Gemeint sind Flüssigkristall-Bildschirme. Diese Flüssigkristalle steuern mit Hilfe von elektrischer Spannung die Polarisierungsrichtung von Licht und erzeugen dadurch Farben. Vorteile dieser Technologie: hohe Lichtausbeute und ein verhältnismäßig geringer Stromverbrauch.

Der Begriff LED steht für Leuchtdiode (englisch: light emitting diode). Durch das Anlegen von Strom erzeugen diese kleinen Dioden Licht. Oft handelt es sich bei Bildschirmen mit dieser Technik kommen von LC-Displays zum Einsatz, die mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet sind. Der Vorteil gegenüber den herkömmlich verwendeten Leuchtstoffröhren sind die günstigere Herstellung und die effiziente Steuerung der Lichtversorgung. Durch diese dynamische Steuerung der Beleuchtung lassen sich beispielsweise viel bessere Schwarzwerte erzeugen, da bei tiefem Schwarz einfach die Hintergrundbeleuchtung abgeschaltet wird.

Somit unterschieden sich beide Technologien lediglich in der Hintergrundbeleuchtung. Während bei der LCD-Technik Kaltkathodenröhren (CCRT) für eine eher ineffiziente Hintergrundbeleuchtung sorgen besticht die LED-Technik durch individuell steuerbare Leuchtioden.

Was ist die Reaktionszeit?

Technisch wird die Reaktionszeit oft in GTG dem Schwarz-zu-Schwarz-Wechsel oder in Englisch Grey-to-Grey-Wechsel angegeben. Angegeben wird die Reaktionszeit bei 4K Monitoren in Millisekunden (ms). Die Hersteller werben oft mit sehr kurzen Reaktionszeiten. Diverse Tests haben aber ergeben, dass diese oft nicht der Realität entsprechen. Deshalb ist ein 4K Monitor Test notwendig um die wahre Reaktionszeit zu messen. Deswegen sind die Herstellerangaben immer als Richtwert zu sehen.

Besonders wichtig ist die Reaktionszeit für Gamer. Ist sie zu gering so verschmiert das Bild und es kommt zu Schlieren. Auch bei Actionfilmen kann man diesen Effekt betrachten.

Achten Sie auf das Zubehör – Kabel?

Beim Kauf eines 4K Monitors sollten sie vor allem auf das mitgelieferte Zubehör achten. Besonderes wichtig: die Kabel. Hochwertige vergoldete HDMI-Kabel sind oft nicht gerade günstig und schlagen nochmal extra zu buche. Besonders teuer sind die neuen DisplayPort Kabel. Viele Hersteller verzichten auf diesen Zusatz um Geld zu sparen!

Welche Größe ist am besten?

Welche Größe der Kunde braucht hängt im ersten Schritt vom Verwendungszweck ab. Früher gab es nur kleine 4:3-Monitore wie beispielsweise 15 Zöller. Deswegen haben viele Nutzer angefangen sich mehrere Monitore nebeneinander zu stellen. Mit der Einführung des Wide-Screens im Seitenverhältnis 16:9 haben diese Doppelsysteme ausgedient. Ein moderner 22-24 Zoll Monitor sollte für fast alle Konsumenten ausreichend sein. Dieser bietet genügend Platz auf dem Desktop um auch mehrere Anwendungen nebeneinander zu betrachten und schont auch noch den Platz auf dem Schreibtisch. Grafiker dagegen oder andere professionelle Anwender verwenden gerne auch größere Modelle. Vor allem die neuen Ultra HD Monitore, die wir testen haben eine weitaus größere Bildschirmdiagonale. Eine gute Übersicht bietet unsere 4K Monitor Bestenliste.

Zubehör und Handbücher

Neben dem richtigen Kabel ist auch das Handbuch wichtig. Vor allem wenn man sich mit der neuerworbenen Technik nicht wirklich auskennt ist es wichtig, dass ein Handbuch in der jeweiligen Landessprache vorhanden ist. Besonders wichtig: Achten Sie auf Ihre Garantieunterlagen – viele Hersteller nehmen Geräte nur zurück, wenn sie diese Dokumente und die Rechnung besitzen.

Schärfe und Kontrast

Unter einem Kontrast versteht man das Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß. Ist ein weißer Punkt zum Beispiel 3000 mal heller als schwarzer Punkt so ist der Kontrast 3000:1. Diese Art des Messung liefert den statischen Kontrast eines Monitors. Dieser ist oft sehr gering. Höher und damit für die Werbung nützliche ist der dynamische Kontrast. Dieser unterscheidet sich dadurch, dass der Monitor selbst die Helligkeit und Dunkelheit regelt. Ist zum Beispiel ein dunkles Bild auf dem 4K Monitor wird die Hintergrundbeleuchtung zurückgefahren und umgekehrt. Dadurch wird der Unterschied zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt natürlich viel höher.

Mit Hilfe der Schärfe können Details besser erkannt werden. Unterschiede zwischen Helligkeiten, Farbton und Farbintensität können nur mit hoher Schärfe wahrgenommen werden. Die Schärfe kann an einem Monitor verändert werden und hilft vor allem Schriften besser zu erkennen. Zum Einstellen der Schärfe gibt es diverse Bilder als Vorlagen im Internet. Nur mit diesen kann sie objektiv eingestellt werden.

Panel-Technologie: TN oder IPS

Am meisten verbreitet sind Monitore mit der TN-Technologie. Diese ist günstig in der Herstellung und zeichnet sich vor allem durch schnelle Reaktionszeiten aus. Besonders gut geeignet sind Monitore mit diesem Panel vor allem für Office- und Multimediaanwendungen und Spiele.

Ein IPS-Panel ähnelt in der Grundtechnik dem TN-Panel. Er arbeitet auch mit Flüssigkristallschichten die zwischen zwei Polarisationsfiltern liegen. Allerdings liegen diese parallel übereinander und nicht nebeneinander wie bei der TN-Technologie. 4K Monitore mit IPS-Panel bestechen durch hohe Blickwinkelstabilität, hohen Kontrast und eine sehr echte Farbwiedergabe. Die Reaktionszeit liegt aber häufig über der von TN-Panel. Bekanntester Vertreter der IPS-Panel sind Appels iPad und iPhone. IPS-Panel eigenen sich somit vor allem für Grafiker und professionelle Anwender.